Datenschutzerklärung
Welche Daten Dispo verarbeitet, und wie lange.
Wer ist verantwortlich
Dispo wird von Speditionen eingesetzt. Die Spedition, die ihre Fahrer und Disponenten mit dem Dienst arbeiten lässt, ist für deren Daten der Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Sie entscheidet, wer angelegt wird und was erfasst wird.
Der Betreiber dieses Dienstes ist Auftragsverarbeiter: er verarbeitet diese Daten ausschließlich im Auftrag und nach Weisung der Spedition. Er ist unter der Support-Adresse zu erreichen.
Ein Fahrer erfährt von der Spedition, für die er fährt, welche das ist. Wer sie nicht erreicht, kann sich an die Support-Adresse wenden; die Anfrage wird an den Verantwortlichen weitergegeben.
Welche Daten erfasst werden
Von einem Fahrer:
- sein Name,
- seine Telefonnummer,
- das Kennzeichen des Fahrzeugs, das er fährt,
- die Zeitpunkte seiner Eingaben in der App – wann er einen Auftrag angenommen hat, wann er an einer Station angekommen ist, wann er sie erledigt hat,
- die Fotos, die er von Lieferscheinen und anderen Papieren aufnimmt,
- die Kommentare, die er zu einem Auftrag an seinen Disponenten schreibt.
Dazu kommt, was das Telefon zum Empfang von Benachrichtigungen braucht: eine Kennung des Geräts, die Apple oder Google vergibt. Sie sagt nichts über die Person aus.
Von einem Disponenten werden Name und E-Mail-Adresse erfasst, weil er sich damit anmeldet.
Es gibt keine Standortverfolgung. Der Dienst zeichnet nicht auf, wo ein Fahrer ist – nur, wann er selbst eine Taste gedrückt hat.
Wozu
Zur Durchführung des Transportauftrags: der Disponent plant ihn, der Fahrer bearbeitet ihn, und beide lesen denselben Verlauf. Die Fotos sind der Nachweis, dass eine Ladung übergeben wurde. Die Rechtsgrundlage bestimmt der Verantwortliche, also die Spedition.
Es gibt keine Werbung, keine Analyse-Werkzeuge und keine Weitergabe der Daten zu Werbezwecken.
Wie lange
Die Aufbewahrung ist zweigeteilt, weil die Daten einer Person und die Nachweise eines Transports nicht dasselbe sind.
- Name, Telefonnummer und Kennzeichen werden zwölf Monate nachdem der Disponent den Fahrer im System archiviert hat gelöscht.
- Zeitpunkte und Fotos von Lieferscheinen bleiben erhalten. Sie sind der Nachweis darüber, was mit einer Ladung geschehen ist. Nach der Löschung oben lassen sie sich keiner namentlich genannten Person mehr zuordnen.
Eine einzige Frist für alles würde die Transportnachweise mitlöschen. Deshalb sind es zwei.
Löschung auf Anfrage
Eine Löschung kann jederzeit über die Support-Adresse verlangt werden. Sie wird von Hand ausgeführt; ein automatisches Verfahren dafür gibt es nicht.
Die App legt kein Konto an. Ein Fahrer wird von seinem Disponenten eingetragen und hat kein Passwort; es gibt keine Anmeldung für die Allgemeinheit und nichts, was ein Nutzer selbst eröffnen könnte. Deshalb gibt es in der App auch keine Schaltfläche zum Löschen eines Kontos – die Anfrage an den Support ist der Weg.
Benachrichtigungen auf das Telefon
Bekommt ein Fahrer einen Auftrag oder ändert sich einer, sendet der Dienst eine Benachrichtigung an sein Telefon. Diese läuft über den Push-Dienst von Expo und von dort über Apple beziehungsweise Google. Dabei werden Server außerhalb der EU berührt.
In einer Benachrichtigung stehen nur eine Auftragsnummer und eine Uhrzeit. Kundennamen, Adressen, Angaben zur Ladung und Kommentare stehen nie darin.
Rechte der betroffenen Person
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch und Datenübertragbarkeit. Der Weg dahin ist die eigene Spedition oder die Support-Adresse. Daneben besteht das Recht auf Beschwerde bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde.